Am 19. Mai ist Deutscher Diversity- Tag
Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte gehören selbstverständlich zur Gesellschaft, oft bereits seit mehreren Generationen. Trotzdem erleben viele, dass ihre Zugehörigkeit infrage gestellt wird – etwa aufgrund von Sprache, Aussehen oder Namen. Solche Zuschreibungen können Benachteiligung, fehlende Teilhabe und ein Gefühl der Ausgrenzung zur Folge haben.
Was ihr tun könnt:
Verwendet diskriminierungssensible Begriffe wie „Migrationsgeschichte“, um Zugehörigkeit sichtbar zu machen – statt sie infrage zu stellen.
Geht aktiv auf die internationale Suche nach Fachkräften. Falls Sie bereits Fachkräfte aus anderen Kulturen beschäftigen, binden Sie diese in die Suche mit ein.
Investiert in den Aufbau internationaler oder interkultureller Netzwerke. So bleiben Sie auf dem Laufenden und können von den Erfahrungen anderer Organisationen lernen.
Sensibilisiert eure Mitarbeitenden für kulturelle Unterschiede, aber auch für die Gemeinsamkeiten, die alle mitbringen.
Ein wertschätzender Umgang mit Migrationsgeschichte stärkt das Vertrauen und die Identifikation mit dem Unternehmen. Die Sichtbarkeit vielfältiger Lebensrealitäten fördert Zugehörigkeit, erweitert Perspektiven und erhöht die Attraktivität als Arbeitgeber. Besonders in einer globalisierten Arbeitswelt sind vielfältige Erfahrungen und Sprachen ein Gewinn. Sprache spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie kann Zugehörigkeit stärken oder infrage stellen.
Charta der Vielfalt
Hier findet ihr Ideen für Aktionen in + mit eurer Einrichtung und viele tolle Hintergrundinformationen:
Kurzfakten
Zielgruppen
- Pädagogische Fachkräfte
- Betriebsratsmitglieder
- Personalratsmitglieder
- Interessierte
- ver.di – Mitglieder: Mitglieder in Tarifkommissionen
- betrieblich Aktive
- Funktionär*innen
Kategorie
Pädagogische Fachkräfte und Interessierte
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