Neurodivergente Entwicklungsprofile begegnen pädagogischen Fachkräften zunehmend im pädagogischen Alltag. Gleichzeitig stellen sich häufig Fragen nach dem Verstehen von Verhalten, dem Erkennen individueller Belastungsdynamiken sowie nach passenden Handlungsmöglichkeiten. Viele der Prozesse, die neurodivergentes Erleben beeinflussen, sind von außen nicht sichtbar. Sie betreffen unter anderem Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und die Regulation des Nervensystems. Gerade deshalb werden sie häufig missverstanden oder ausschließlich über das beobachtbare Verhalten bewertet. Die Fortbildung vermittelt einen verstehens-orientierten und praxisnahen Zugang zu Neurodivergenz. Ziel ist es, Verhalten differenzierter einordnen zu können, entwicklungsförderliche Rahmenbedingungen zu gestalten und Handlungssicherheit für den pädagogischen Alltag zu gewinnen