Grundlagen von Rufbereitschaft und Winterdienst

Arbeitszeit rechtssicher gestalten – Mitbestimmungsrechte wirksam nutzen

Winterdienst, Rufbereitschaft und kurzfristige Arbeitseinsätze stellen Betriebe und Dienststellen jedes Jahr vor organisatorische und rechtliche Herausforderungen. Für Betriebs- und Personalräte ergeben sich dabei zahlreiche Fragen: Wann darf Rufbereitschaft angeordnet werden? Welche Unterschiede bestehen zwischen Rufbereitschaft, Bereitschaftsdienst und Arbeitsbereitschaft? Welche Arbeitszeit- und Ruhezeitregelungen gelten? Und welche Beteiligungsrechte haben Interessenvertretungen bei der Einführung oder Änderung entsprechender Arbeitszeitmodelle?

Gerade im Winterdienst treffen betriebliche Erfordernisse auf den Schutz der Beschäftigten. Dienstpläne müssen flexibel gestaltet werden, gleichzeitig sind gesetzliche Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes, tarifvertragliche Regelungen sowie Mitbestimmungsrechte zu beachten. Fehler bei der Organisation können zu Überlastung, Rechtsverstößen oder Konflikten zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten führen.

Das Seminar vermittelt die rechtlichen Grundlagen und zeigt anhand typischer Praxisfälle auf, wie Interessenvertretungen ihre Beteiligungsrechte wirksam wahrnehmen und faire Regelungen mitgestalten können. Die Teilnehmenden erhalten das notwendige Wissen, um Dienstvereinbarungen oder Betriebsvereinbarungen kompetent zu begleiten und Beschäftigte bei Fragen zu Rufbereitschaft und Winterdienst sicher zu beraten.

  • Rechtliche Grundlagen der Arbeitszeitgestaltung
  • Abgrenzung von Rufbereitschaft, Bereitschaftsdienst und Arbeitsbereitschaft
  • Arbeitszeitgesetz: Höchstarbeitszeiten, Ruhezeiten und Ausnahmeregelungen
  • Tarifvertragliche Regelungen zu Rufbereitschaft und Winterdienst
  • Organisation des Winterdienstes und kurzfristige Einsatzplanung
  • Mitbestimmungsrechte von Betriebs- und Personalräten bei Arbeitszeit und Dienstplänen
  • Gestaltungsmöglichkeiten durch Betriebs- und Dienstvereinbarungen
  • Aktuelle Rechtsprechung und praktische Beispiele
  • Erfahrungsaustausch und Bearbeitung von Fragen aus dem Arbeitsalltag

Seminarfakten

Freistellung nach

  • § 37 Abs. 6 BetrVG
  • § 46 Abs​. 1 ThürPersVG
  • § 46 Abs. 2 BPersVG

Zielgruppen

  • Betriebsratsmitglieder
  • Personalratsmitglieder
  • Interessierte

Termine

DatumSeminarnummerOrtSeminarpreis in €Tagungskosten in €   ohne ÜFA/ mit ÜFAVerfügbarkeitAnmeldelink
Bei Interesse an Terminen zum Seminar melden sie sich bitte hier oder unter info@verdi-bw-thueringen.de.