Sexualität ist nie nur privat. Vorstellungen von Geschlecht, Begehren, Körpern und Beziehungen sind gesellschaftlich geprägt und werden auch politisch verhandelt. In diesem Workshop setzen wir uns mit Sexualität als Teil politischer Bildungsarbeit auseinander und fragen: Was verstehen wir unter Sexualität und sexueller Bildung? Welche Verbindungen bestehen zwischen politischer und sexueller Bildung – und warum ist es wichtig, beide zusammenzudenken?
Ausgehend von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftspolitischen Debatten reflektieren wir die eigene Praxis und Haltung. Gemeinsam betrachten wir, an welchen Stellen Themen rund um Sexualität bereits Teil der pädagogischen oder politischen Arbeit sind, wo Unsicherheiten oder Leerstellen bestehen und welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus ergeben.
Der Workshop lädt dazu ein, die eigene Haltung kritisch zu reflektieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Perspektiven und Handlungsansätze zu entwickeln. Mit interaktiven und praxisnahen Methoden erproben wir Zugänge, die sich in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen übertragen lassen.